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Seminarinformationen
(Selbsterfahrung/Erwachsenenbildung)




Der freundliche Umgang mit "Dämonen"- das Chöd-Ritual
- eine transpersonal-psychologische Einführung

Leitung:

Marianne (Maria-Anne) Gallen


Alles, woran wir innerlich gebunden sind  -  negative Gefühle, Ängste, Süchte, falsche Hoffnungen und Vorstellungen - können wir auch als unsere "inneren Dämonen" bezeichnen. Gewohnheitsmäßig versuchen wir in der Regel, sie zu ignorieren, zu bekämpfen, oder vor ihnen weg zu laufen.

Die buddhistische Chöd-Praxis schlägt uns ein ganz anderes Umgehen mit diesen "schwierigen Bindungen" vor: Wir sollen sie erkunden, nach den zugrundeliegenden Motivationen und Bedürfnissen befragen und ihnen dann die "Nahrung" geben, die sie zutiefst brauchen.

Im Seminar wird zunächst der traditionelle Hintergrund des tibetanisch-buddhistischen Chöd-Rituals vorgestellt.
Danach erarbeiten wir uns anhand eigener Erfahrungen ein transpersonal-psychologisches Verständnis dafür, was "Dämonen" in unseren ganz alltäglichen Lebenszusammenhängen sind und wie wir gewohnheitsmäßig damit umgehen.
Eine ans Focusing angelehnte Version des Chöd-Prozesses wird dann in seinen einzelnen Schritten vorgestellt und zu einem eigenen Thema durchgeführt.


Vorbereitende Literatur: 

Gallen, Maria-Anne: Das Füttern der Dämonen.
Eine psychologische Interpretation der buddhistischen Chöd-Praxis.
In: connection-spirit 11/10
(pdf-download)

Tsültrim Allione: "Den Dämonen Nahrung geben" 

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Das Seminar ist kein Ersatz für eine Psychotherapie.  
Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung.